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Die Werte bei Kontaktlinsen

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Kontaktlinsenwerte: von Durchmesser bis Radius

 

Alles zu den Werten von Kontaktlinsen

Anders als bei Brillen müssen für die Herstellung von Kontaktlinsen Durchmesser, Basiskurve, Sphäre und Zylinder vom Augenarzt oder Optiker ermittelt werden. Lesen Sie hier nach, was genau diese einzelnen Werte bedeuten.

 

Sphäre (SPH)

Der Sphärenwert (im Kontaktlinsenpass SPH) beschreibt die Grundstärke der Kontaktlinse in Dioptrien und steht i.d.R. an erster Stelle in Ihrem Kontaktlinsenpass. Das entsprechende Vorzeichen gibt dabei Auskunft über die Art der Fehlsichtigkeit: ein Plus steht für Weitsichtigkeit, ein Minus für Kurzsichtigkeit.

 

Der Sphärenwert wird zwar sowohl bei Brillen als auch bei Kontaktlinsen gebraucht, jedoch kann er bei Kontaktlinsen wegen dem direkten Augenkontakt anders ausfallen als bei einer Brille. Außerdem kann die Sphäre bei beiden Augen jeweils unterschiedlich ausfallen und entsprechend verschiedene Kontaktlinsen erfordern.

 

Durchmesser / Diameter (DIA)

Ein weiterer wichtiger Wert für die Anpassung von Kontaktlinsen ist der Durchmesser, auch Diameter (im Kontaktlinsenpass DIA) genannt. Der Durchmesser gibt die Größe der Kontaktlinse in Millimetern an und richtet sich nach der Größe der Hornhaut des Trägers (durchschnittlich 11,5mm). Der Durchmesser harter Kontaktlinsen sollten dabei ca. 2mm kleiner sein, damit sie nur auf der Hornhaut des Auges bleiben und nicht den Randbereich beschädigen können.

 

Weiche Kontaktlinsen hingegen sollten ca. 2,5mm größer sein, damit ihr Rand auf der Sclera (weißer Bereich im Auge) aufliegt und den Hornhautrand nicht berührt. Eine präzise Messung des Durchmessers ist bei Kontaktlinsen sehr wichtig, da schon minimale Abweichungen den Tragekomfort mindern und ein unangenehmes Fremdkörpergefühl verursachen können.

 

Basiskurve / Radius (BC)

Bei Brillenglas spielt die Basiskurve (auch Radius oder BC-Wert genannt) zwar nur in bestimmten Fällen eine Rolle, bei Kontaktlinsen ist dieser Wert jedoch ausschlaggebend für den Tragekomfort. Für einen optimalen Sitz im Auge bezeichnet die Basiskurve die Krümmung der Kontaktlinse abhängig von der Form der Hornhaut. Dabei gilt: je niedriger die Basiskurve, umso stärker ist die Krümmung der Kontaktlinse.

 

Dabei benötigen kleinere Augen meist einen niedrigeren BC-Wert und größere Augen einen größeren BC-Wert. Die Basiskurve wird vom Augenarzt oder Optiker in Millimetern gemessen und liegt in der Regel zwischen 8,3 und 9,0mm – so gibt es 90% der Tageslinsen zum Beispiel in der Basiskurve 8,6. Die Werte der Basiskurve sind zudem häufig herstellerspezifisch und je nach Kontaktlinsenprodukt werden oft zwei oder mehr Basiskurven angeboten – so kann für den Träger gewährleistet werden, dass er die Kontaktlinsen mit der perfekten Passform findet.

 

Zylinder / Cylinder (CYL)

Einen Zylinder haben nur sogenannte torische Linsen – diese Kontaktlinsen mit CYL-Wert werden nur zur Korrektion einer Hornhautverkrümmung benötigt. Die Kontaktlinsenradien müssen hierbei auf die Hornhautradien angepasst sein. Voraussetzung dafür ist eine stabile Position der Kontaktlinse auf der Hornhaut, die durch ein passendes Linsendesign ermöglicht wird.

 

Sowohl bei Brillen als auch bei Kontaktlinsen braucht der Zylinder zusätzlich immer die Angabe über die Achse. Die Achse beschreibt, an welcher Stelle auf der Kontaktlinse sich der Zylinder zur Korrektur der Hornhautverkrümmung befinden muss.




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