123 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Die Brillen Fachbegriffe von my-Spexx

Lähmungsschielen

Lähmungsschielen wird auch mit der Bezeichnung Strabismus paralyticus bezeichnet und beschreibt ein Schielen, das plötzlich eintritt. Der Grund kann in verschiedenen Bereichen liegen, häufig sind es Durchblutungsstörungen oder Erkrankungen der Muskeln bzw. Entzündungen. Bei der Suche nach der Ursache werden auch neurologische Untersuchungen durchgeführt, auch ein Tumor könnte die Ursache sein. Begleitend treten Symptome wie Doppelbilder sehen, Übelkeit und auch Schwindel auf. Das Lähmungsschielen kann eine Folge des Ausfalls von Hirnnerven sein, eine solche Erkrankung kann aber auch als Folge von Geburtsschäden oder von Unfällen sein.

 

Die Diagnose von Lähmungsschielen

Die Stellung der Augen lässt in der Regel einen direkten Schluss auf die Erkrankung zu. Dazu können jedoch noch Sehtests durchgeführt werden, die in der Regel als Abdecktest oder Aufdecktest gemacht werden. Auch eine Schiefhaltung des Kopfes wird sehr häufig beobachtet, um den ausgefallenen Muskel zu entlasten. Weiterführende Untersuchungen des Augenarztes und eventuell auch von Neurologen können eine sichere Diagnose herbeiführen. Die Behandlung des Lähmungsschielens hängt in erster Linie von der Ursache der Erkrankung ab.

 

In vielen Fällen ist es so, dass entweder die Ursache nicht eindeutig festgestellt werden kann, oder das Lähmungsschielen sich nicht mehr wie erwartet vollständig zurückbildet. Das ist durchaus möglich, auch wenn es über einen längeren Zeitraum dauern kann, bis sich die Rückbildung einstellt. Ist dies nicht der Fall, wird das Lähmungsschielen mit einer Prismenfolie auf der schon vorhandenen Brille oder durch eine spezielle Prismabrille behandelt. Dadurch wird der Strahlengang des Lichtes umgeleitet und Doppelbilder können verhindert werden. Wenn jedoch nach einem halben Jahr kein Rückgang des Lähmungsschielens eingetreten ist, kann auch über eine Operation nachgedacht werden.