Vorteile von Gleitsicht- gegenüber der Bifokalgläsern
Die Entstehung der Bifokalgläser
Schon 1780 hat Benjamin Franklin die Bifokalbrille (Zweistärkenbrille) entwickelt. Sie wird daher auch als Franklinbrille bezeichnet. Bei Bifokalbrillen wird in das Glas eine zweite, sichtbare Linse für den Nahbereich eingelassen. Für Presbyope ("altersweitsichtige") Brillenträger, die dann unter einer Fern- und zunehmenden Nahsehschwäche leiden, entfällt damit der lästige Brillenwechsel.
Der Übergang vom Fern- in den Lesebereich ist jedoch sehr abrupt und hat an der Trennkante einen Bildsprung zur Folge. Außerdem bedient die Bifokalbrille nur Ferne und nur Nähe. Zur Ergänzung kann noch eine dritte Zone für den Zwischenbereich eingeschliffen werden (Trifokalbrille).
Nach über 200 Jahren Entwicklung und Forschung in der Brillenglasindustrie hat die Gleitsichtbrille dank modernster Fertigungstechnologien die Bifokalbrille weitestgehend abgelöst.
Vorteile von Gleitsichtgläsern gegenüber Bifokalgläsern
Der Vorteil von Gleitsichtgläsern ist die übergangslose Brechwertänderung von Fern- zu Nahsehbereich. Diese Übergangszone (Progression) ermöglicht scharfes Sehen in allen Entfernungen. Also auch in den Zwischenbereichen Raum- und Arbeitsentfernung. Ob beim Autofahren, am (Computer) Arbeitsplatz oder zum Lesen, – sie haben immer die passende Brille auf.
Zudem sind Gleitsichtbrillen im Vergleich zu Bifokalbrillen ästhetischer. Der gleitende Übergang zwischen den einzelnen Sehbereichen wird als deutlich angenehmer empfunden. Ein höchstmöglicher Seh- und Tragekomfort wird somit gewährleistet.
Gerade jüngere Gleitsichtbrillenträger gewöhnen sich schnell an das neue Glasformat. Denn je kleiner der Unterschied zwischen den Sehstärken ist, desto einfacher die Eingewöhnung.






