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Hornhaut - Cornea

Cornea ist der lateinische Begriff für die Hornhaut, die den vorderen gewölbten Teil des Auges darstellt. Diese Hornhaut ist (mit der Linse) hauptverantwortlich für die Lichtbrechung im menschlichen Auge. Sie ist von Tränenflüssigkeit umgeben und hat eine glasklare Struktur. Der Aufbau des Augapfels ist komplex und zeigt sich in mehreren Schichten und Muskeln. Durch die Cornea wird jedoch erst das scharfe und klare Sehen ermöglicht. Man könnte sie auch als das Fenster ins Auge bezeichnen.

Durch sie wird es möglich, dass der Hauptanteil an der Lichtbrechung das Bild ins Innere des Auges transportiert. Für eine gesunde Funktion ist vor allem die Produktion von Tränenflüssigkeit wichtig, die in der Tränendrüse erzeugt wird. Sie sorgt nicht nur dafür, dass die Augenlider über die Hornhaut gleiten können, sondern ist auch zur Abwehr von Krankheitskeimen und dem Eindringen von Schmutzpartikeln ins Auge zuständig. Es wird zwischen zwei Arten von Tränenfilm unterschieden: dem präokularen und dem präcornealen Tränenfilm. Der präcorneale Tränenfilm ist ausschließlich auf der Cornea zu finden.

Die Hornhaut als Ursache für mögliche Erkrankungen

Ist die Cornea nicht voll funktionstüchtig oder in ihrem Aufbau gestört, sind Erkrankungen oder Sehstörungen die Folge. Die Cornea ist in ihrer natürlichen Wölbung horizontal elliptisch und hat einen Durchmesser von ca. 11,7 mm x 10,6 mm. Hier liegen auch die Ursachen für einen der häufigsten Fehlsichtigkeiten: dem Astigmatismus (ugs. Hornhautverkrümmung). Dabei unterscheidet sich der horizontale Radius vom vertikalen Radius. Dadurch entstehen unterschiedliche Brennweiten, die zu unscharfen Abbildungen auf der Netzhaut führen. Hier können zylindrische Brillengläser Abhilfe schaffen. Mögliche Ursachen für Erkrankungen der Cornea sind vererbter Natur, durch Degenerationen erworben oder durch akute Entzündungen bedingt. Auch Verletzungen durch Fremdkörper können die Hornhaut so schädigen, dass sie durch ein Implantat ersetzt werden muss. Auch wenn die Cornea eher eine dicke und harte Haut vermuten lässt, handelt es sich am Auge eher um eine von sensiblen Nerven durchzogene, zarte und empfindliche Haut. Von diesen Nerven gehen Impulse aus, die sowohl für die ständige Neubildung der Tränenflüssigkeit, wie auch für die reguläre Erneuerung der Epithelschicht verantwortlich ist. Der unwillkürliche Lidschluss wird ebenfalls von diesen Nerven gesteuert.