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Die Brillen Fachbegriffe von my-Spexx

Videobrille

Die Videobrille verspricht echtes Kinogefühl, ohne dass man dazu ein Kino besuchen müsste. Die einfachste Form einer solchen Brille besteht aus einem Brillengestell, in das zwei Kleinstmonitore und Kopfhörer eingebaut wurden. Videobrillen können im privaten Gebrauch zum Anschauen von DVDs, Fernsehen oder für Computerspiele verwendet werden.

 

Neue Videobrillen verfügen mittlerweile über die Ausgabe von 3D Bildern, Stereo-Sound und OLED-Display. Die Anwendungsbereiche einer Videobrille sind gewachsen, heute lassen sich unter anderem Lerninhalte auf der Videobrille darstellen, so dass man ohne störende äußere Einflüsse mit 3D Darstellung intensiv lernen kann, virtuelle Rundgänge durch 3D Objekte unternehmen oder den „First Person View“ genießen kann. Der „First Person View“ kommt beim Modellfliegen zum Einsatz. Währen der Pilot sein Modellflugzeug vom Boden aus steuert, genießt er über die Videobrille die Sicht aus dem Flugzeug.

 

Videobrillen werden mittels Akku oder über ein Netzteil mit Strom versorgt. Interessanterweise können Brillenträger mit ganz neuen Videobrillen sogar ihre eigene Dioptrienstärke anpassen. Jedes Auge kann stufenlos zwischen -5 bis +2 Dioptrie individuell angepasst werden, so dass man die Videobrille auch mit einer Sehschwäche nutzen kann.
 

Technik der Videobrillen

Die Technik der Videobrillen variiert nach Anbieter. Während einige Hersteller bereits auf OLED setzt, verwenden andere LCD Technik. Auch das Gewicht der Videobrillen unterscheidet sich nach Anbietern. Zwischen 70 und 100 g sind optimal, einige Videobrillen sind jedoch immer noch bis zu 400 g schwer. Wichtig für den Tragekomfort ist nicht allein das Gewicht, beim Kauf sollte man auf die richtige Abschottung achten, diese verhindert störende Einflüsse, die seitlich eindringen können.

 

Videobrillen können mit unterschiedlichsten Endgeräten verbunden werden. Möglich sind Spielekonsolen, Fernseher und DVD Player, Smartphone und Notebook, iPod oder Blue-ray Player. So ist es möglich unterwegs über das Smartphone E-Mails lesen zu können, gespeicherte Musik- und Videoinhalte ansehen zu können oder mit einzigartiger 3D Technologie Spiele zu spielen, die diese Technik unterstützen. Dabei stellen sich die Inhalte über die Videobrille wie auf einem großen Monitor oder Bildschirms dar, statt eines kleinen Smartphone Displays oder Display eines Tablet PCs. Gute Videobrillen verfügen über eine Bildschirmauflösung von 870 × 500 Pixel, die Wiedergabe ist allerdings abhängig vom ausgebenden Medium.

 

Videobrillen finden auch im medizinischen Bereich ihren Einsatz, denn Studien belegen, dass Patienten, die mit Videobrillen behandelt wurden, weit entspannter und angstfreier reagiert haben. Ein übermäßiger privater Gebrauch kann jedoch zu trockenen Augen führen.