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Die Brillen Fachbegriffe von my-Spexx

Skotopisches Sehen

Skotopisches Sehen bezeichnet das Sehen in der Dunkelheit und somit das Gegenteil des photopischen Sehens. Für dieses Nachtsehen benutzt das Auge des Menschen die sogenannten Stäbchen der Netzhaut. Skotos ist aus dem Griechischen übersetzt und bedeutet = Dunkelheit. Während die Zapfen für das farbige Sehen bzw. das Tagsehen zuständig sind, sind die Stäbchen wegen ihrer fehlenden Fähigkeit des Farbsehens für das Nachtsehen zuständig. Die Stäbchen für das skotopische Sehen sind Schwachlichtrezeptoren mit einer unteren Empfindlichkeitsschwelle, die wesentlich niedriger liegt als bei den Zapfen.

 

Die Adaptionsfähigkeit der Augen – skotopisches Sehen

Der Übergang vom Licht in die Dunkelheit erfordert den Augen eine Menge ab. Dafür ist unter anderem die Pupille zuständig, die sich je nach Lichteinfall enger stellt oder weitet. In der Dunkelheit wird sie maximal groß und weit und kann bis zu einem 16-fachen Wert vergrößert werden. Das skotopische Sehen wird durch die Stäbchen, die Photorezeptoren der Netzhaut, gewährleistet. Stäbchen sind sehr viel lichtempfindlicher als die Zapfen, die für das Tagsehen verantwortlich sind. Sie können jedoch nicht die unterschiedlichen Wellenlängen des Lichtes verarbeiten, weshalb sie sich nicht für das Farbsehen am Tag eignen. Die Umstellung von Hell auf Dunkel erfolgt jedoch nicht wie auf Knopfdruck, es dauert eine Weile, bis das Auge sich umgestellt hat. Das ist auch der Grund, warum man beim Betreten eines dunklen Raumes zunächst nichts oder nicht viel erkennen kann. Bei einer Dunkeladaptionsschwäche fällt es dem Auge schwer, sich an die dunkleren Lichtverhältnisse anzupassen.